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Objekt: Rosenthal Blumenvase Details: Beschreibung: Diese Vase stammt aus dem Nachlass meiner Schwiegereltern. Meine Schwiegermutter arbeitete über 40 Jahre bei einer sehr bekannten Filmproduktionsfirma (Kurt Ulrich / Berolina) und bekam die Vase in den fünfziger Jahren von dort geschenkt. Es handelt sich um einen Filmpreis, genauer Wortlaut der dazugehörigen Plakette: Grün ist die Heide Sonderpreis für den Kassenschlager Nummer eins des Jahres 1952 Einordnung in Epoche: Es handelt sich um eine Rosenthal-Vase der frühesten Phase nach dem 2. Weltkrieg. Angaben über den Hersteller: Der Ursprung von Rosenthal ist die 1880 durch Philipp Rosenthal in Erkersreuth in der Oberpfalz gegründete Werkstatt für Porzellanbemalung, die 1889 an den heutigen Hauptstandort in Selb verlegt wurde. Erst 1891 beginnt die Porzellanherstellung. Rosenthal ist damit eine der spätesten Porzellanmanufakturgründungen. 1910 wird als richtungsweisender Schritt die Kunstabteilung in Selb gegründet, die fortan das Bild dieser Manufaktur mit figürlichem und anspruchsvollem Porzellan prägt. Herstellungstechnik: Die Vase ist in der klassischen Technik hergestellt: Formung der Porzellanmasse, Trocknung, Vorbrand, Dekor, Glasur und abermaliger Brand, abschließend Kaltvergoldung am Fußring und der Mündungslippe. Zusatzinformation: Die Vase ist eine charakteristische Form für die Rosenthalproduktion unter der Leitung von Fritz Heidenreich, der in den Gefäßporzellanen eine bauchige Linie bevorzugte. Bekanntester Entwurf von Heidereich ist eine Orchideenvase, die als 'Schwangere Luise' bekannt ist. ;


Besitzer:
Christiane Rehfeld
EMail: ch.rehfeld@hv-rehfeld.de



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