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Beschreibung: Es handelt sich bei diesem Set um ein Erbstück meiner Großmutter.Sie meinte, es wäre aus der Zeit von Kaiser Wilhelm.Das Set wurde damals für den Opernbesuch genutzt.Der Silberanteil des Set's soll ungefähr bei EUR 1000,- liegen, ist aber nicht bestätigt. An der kleinen Tasche befindet sich ein im Durchmesser 1cm großer grüner Stein, auf dem deckel befinden sich eine filigrane Blütenbordüre. die große Tasche ist ca. 16cm breit und 13cm lang(ohne Kette und Perlen).Die kleine Tasche ist ca. 5cm breit und 6cm lang.Geöffnet ist der Durchmesser ca.6cm. Beim Kamm fehlen etliche Zinken, dafür kann man den Prägedruck sehr gut erkennen.Dieser befindet sich auch auf der großen Tasche.Bei der kleinen Tasche konnte ich diesbezüglich mit dem bloßen Auge nichts erkennen. ;  Profi-Einschätzung: Einordnung in Epoche: Es handelt sich um ein herrschaftliches Taschenset, dass tatsächlich in die Zeit um 1910 zu datieren ist. Angaben über den Hersteller: Ein bestimmter Hersteller wird nicht zu ermitteln sein, da die Stempelungen keine Meistermarken sind, sondern das Beschauzeichen der Stadt Bremen sowie den Halbmond mit Krone als Zeichen für im Deutsachen Reich verarbeitetes Silber mit einem Feingehalt von 800/1000. Herstellungstechnik: Die Objekte wurden in großen Manufakturen seriell und weitgehend maschinell hergestellt. D.h. die Bügel der Täschchen wurden gegossen oder bei preiswerterer Ausführung über einer Model aus Silberblech gepresst. Die Gewebe wurden dagegen per Hand wie ein Stoff angefertigt. Zusatzinformation: Täschchen aus geflochtenem Silberdraht waren im frühen 20. Jahrhundert übliche Modeaustattungen der gesellschaftlich gehobenen Dame.


Besitzer:
Roswitha Reinecke
EMail: birga24@web.de



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